Berichte
Theaterspielen im Museum

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Schwimmen für Olympia

Vizekreismeistertitel für EVB

Neun Schülerinnen des Emil von Behring Gymnasiums fuhren am 19. April mit ihrer Lehrerin Eike Biemann zum Vorkampf im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia nach Lübeck. Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit der Deutschen Bundesbahn los. Auf dem Weg wurden noch mal die Startreihenfolge und Schwimmdisziplinen kontrolliert und letzte wichtige Wettkampfbestimmungen erklärt. „Leider konnten wir keinen Termin zum Üben vorher finden, da der Wettkampf direkt nach den Osterferien stattfand und vor den Ferien zu viele Prüfungen einen Termin unmöglich machten“, bedauert die Lehrkraft. „Ich war total aufgeregt, schon am Tag davor“ erzählt Luisa, „aber es hat alles gut geklappt“. Da Eike Biemann als Kampfrichterin eingesetzt war, übernahm Leonie, die mehrfach die Woche in einem Hamburger Schwimmverein trainiert, die Rolle der Betreuung und sagte den Mädchen, wann sie dran waren. „Das hat sie super gemacht“ wurde sie von allen hinterher gelobt.
Beim Wettkampf mussten folgende 50m Strecken absolviert werden. 3x 50m Rücken, 4x 50m Freistil und Brust, eine Lagenstaffel und eine Freistilstaffel aus 8 Schülerinnen.
Emma Biemann, Sina Böger, Leonie Crabiell, Sofia Freire Mendes und Lilly Rüger waren im letzten Jahr schon dabei, die Mannschaft komplettierten Fiona Repky, Aliena Guse sowie Luisa und Julia Thele.
Am Ende wurden alle Zeiten zusammenaddiert, mit 15 Minuten 51,25 sec wurden die Schülerinnen Vizekreismeister hinter der Erich Kästner Gemeinschaftsschule aus Barsbüttel (12 Minuten 34,29 Sekunden).
9 Schulen aus den Kreisen Stormarn, Ostholstein, Herzogtum Lauenburg und Lübeck waren zu diesem Vorkampf angereist. Die Barsbütteler waren auch insgesamt die schnellsten Schwimmer vor der Thomas Mann Schule aus Lübeck (12 Minuten 37,56 Sekunden) und der Oberschule zum Dom Lübeck (12 Minuten 51,27 Sekunden).
Von den 4 zentral durchgeführten Vorkämpfen werden die schnellsten 8 Mannschaften am Landesfinale teilnehmen.
„Da werden wir kaum dabei sein, aber es war eine tolle Erfahrung mitzumachen“ berichten die Großhansdorferinnen nach dem Wettkampf


Text und Fotos: Eike Biemann

 
Ostereiersuche

Großer Spaß kurz vor den Ferien: Ostereiersuchen am EvB

Die Osterferien standen vor der Tür – schon das war ein Anlass für eine besonders frohe und ausgelassene Stimmung im Schulgebäude. Aber dieses Mal gab es noch einen weiteren Grund zur Freude: Die School Spirit AG hatte überall in den Gängen und in den Pausenhallen kunterbunte Ostereier versteckt, die in der ersten großen Pause gesucht werden durften.

So sehnsüchtig wurde selten das Ende der dritten Schulstunde herbeigesehnt. „Kann ich kurz zur Toilette gehen?“, wurde in den letzten Minuten der Schulstunde viel häufiger gefragt als sonst. Man konnte dann ja schon mal einen verfrühten Blick werfen... „Nicht, dass du schon jetzt ein paar Eier mitnimmst“, warnte schmunzelnd Lehrerin und Initiatorin Ingrid Niemeyer beispielsweise Lasse, als er durch die noch stillen Flure lief. „Aber natürlich nicht“, lachte der Achtklässler verschmitzt.

Und dann war es soweit – die Schulglocke schrillte und die Schüler strömten aus den Klassenräumen. Winzige Fünftklässler hatten genauso viel Spaß wie gesetzte Abiturienten – und die Süßigkeiten waren in Windeseile lokalisiert und erbeutet. Freudenschreie waren zu hören und Siegerlachen. Ingrid Niemeyer und ihre Mitstreiterinnen Tina Fritzsche und Ingke Anders konnten gar nicht so schnell gucken, wie die Unmengen von Schokoeiern, die sie mit Hilfe einiger emsiger Schüler verteilt hatten, gefunden wurden.

„Das nächste Mal müssen wir noch besser verstecken“, nahmen sie sich vor – und freuten sich sehr, dass die Aktion so super ankam. Ehrensache, dass das bunte Alu-Papier später in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern landete – jedenfalls zum größten Teil...


Text: Heike Blenk
Bilder: Heike Blenk und Jonas Balcerek


 

 
ScheT - Lehrer auf der Schulbank

Wenn die Lehrer die Schulbank drücken...


Für die Schüler am EvB gab es Anfang März zwei Tage frei, weil die Lehrer „ScheT“ hatten. Das ließen sich die Jugendlichen nicht zweimal sagen – aber einige stellten sich dann doch die Frage: Was genau ist denn dieses „Schet“? Deshalb hier ein Blick hinter die geschlossenen Schultüren:
Am Morgen des ersten Tages versammelte sich das gesamte Kollegium im Forum und begrüßte Michael Felten. Der Autor pädagogischer Sachbücher und Dozent in der Lehrerausbildung war aus Köln angereist, um über gute Lehrer, guten Unterricht – und gute Maßnahmen zu sprechen, sollte es dennoch zu Störungen kommen. Aufmerksam lauschten und angeregt diskutierten die Pädagogen des EvB bis in den späten Nachmittag über die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Fachrichtungen, Klassen oder Schüler.
„Es tut gut, dass man mal innehalten kann im hektischen Schulalltag und sein Tun in Ruhe und von außen betrachten kann. Das justiert wieder neu“, hörte man am Ende auf dem Weg zum Parkplatz. „Dafür müssten wir im Grunde viel mehr Zeit haben.“
Für den Folgetag hatten die Organisatorinnen Renate Schöneich, Bettina Roosen, Christiane Jacobsen und Marie Janssen eine andere Referentin eingeladen. Dr. Magdalena Peinecke. Ernsthaft und fundiert und mit viel Humor hielt die bestens informierte Betriebsärztin einen Vortrag zu einem weiteren wichtigen Thema: Lehrergesundheit.
„Lehrer haben immer Recht und ab mittags frei.“ – Das war schon immer eine Fehleinschätzung – aber für die heutige Zeit gilt dieser Satz umso weniger. Die Klassengrößen steigen, der Lehrplan gibt ein hohes und anspruchsvolles Niveau vor, es muss korrigiert, konferiert, beraten, geplant und mit aufgeregten Eltern telefoniert werden – und selbst am Wochenende oder in den Ferien haben die Pädagogen selten frei, hat die aktuellste Studie des Philologenverbandes ergeben. An einem Arbeitsvormittag muss ein Lehrer 6000 Entscheidungen fällen, das ist Hochleistung fürs Gehirn. Unendlich viele Dinge passieren gleichzeitig, immer muss der Überblick behalten werden, und möglichst auch die gute Laune – in einem meist hohen Lärmpegel. Das schlaucht und laugt aus – bis weit über die Belastungsgrenze. Vor allem, wenn man nie Nein sagen mag. Da gilt es unbedingt, Strategien zu entwickeln, die Ruhe zu bewahren und gesund zu bleiben. Das Entstehen von Tinnitus, Bluthochdruck, Magen- oder Kreislaufproblemen wurde erläutert; Begriffe wie Resilienz, Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung wurden im Zusammenhang mit einem guten Arbeitsklima genannt. „Nur gesunde Lehrer machen gesunden Unterricht“, fasste die Dozentin am Ende zusammen.
Zum Abschluss wurde dann gleich aktiv etwas für die Lehrergesundheit getan: Alle versammelten sich um Richard Berkowski, der mit viel Enthusiasmus einen schwungvollen Trommelworkshop gab – an dessen Ende alle entspannt auseinandergingen.

 

Text und Bilder: Heike Blenk

 
Infotag für Viertkläßler

Der Informationstag des Emil-von-Behring-Gymnasiums 2018

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