Philosophie
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Frau SchoeneichSch Kunst 


„Ist es gerecht, wenn diejenigen, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, zwei Gummibärchen bekommen und alle anderen nur eins?“
„Nein, auf gar keinen Fall!“
„Gerechtigkeit bedeutet doch, dass alles gleich aufgeteilt wird.“
Bedeutet Gerechtigkeit wirklich, dass alles gleich aufgeteilt wird?
Manchmal könnte man denken, im Philosophieunterricht dreht sich alles im Kreis.gif.
Jemand sagt etwas, dann gibt es Widerspruch, dann wird ein Text gelesen und noch immer gibt es keine felsenfeste richtige Antwort. Aber was es gibt, sind bessere Argumente, sind begründete Überzeugungen. Mit nur mal eben etwas behaupten kommt man nicht so weit im Philounterricht, es gilt gute Gründe für seine Meinung zu finden und diese gegen andere zu verteidigen oder sich überzeugen zu lassen. Also sollte es im Philounterricht eher Kringel.gif zugehen. Die Argumente sollten sich gegenseitig zuspitzen und die Texte von Philosophen sollten dabei helfen. Philosophieunterricht möchte zum selbständigen Denken über grundsätzliche Fragen anregen.
 
Kann ein böser Herrscher, der alles bekommen kann, was er will, glücklich sein?
Woher wissen wir eigentlich, dass in unserem Toaster kein Drache sitzt, der unser Brot röstet?
Wenn es gar keinen Gott gibt, wieso gibt es dann überhaupt irgendetwas?
Kann es n i c h t s geben?
Was wäre, wenn jeder eine eigene Sprache sprechen würde?

Mit solchen Fragen beschäftigen wir uns im Philosophieunterricht in der 5. und 6. Klasse. Dann gibt es eine Pause mit dem Philosophieunterricht, erst ab Klasse 11 geht es dann weiter. Dann hören sich die Fragen vielleicht anders an, aber eigentlich geht es um dasselbe.
 
Haben wir einen freien Willen oder ist alles schon immer vorausgeplant.
Beeinflusst der Flügelschlag eines Schmetterlings tatsächlich unser Handeln hier in Großhansdorf?
Darf man jemanden töten um ganz viele Menschen zu retten?
Kann der Mensch ohne Religion leben? Was ist der Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube?
Ist es klug zuglauben die Sonne geht morgen auf, weil sie bisher jeden Morgen aufgegangen ist?
Hat sich der Mensch deshalb so weit entwickelt, weil er eigentlich ein Schwächling ist? Man denke nur an die Kraft eines Tigers!

Unterrichtet wird Philosophie von Thomas Hackmack, Eike Boldt und Renate Schoeneich