Bau der Schule

Chronik der Entstehung des Schulgebäudes

Schon in den fünfziger Jahren wurden Überlegungen angestellt, die überfüllte Stormarnschule in Ahrensburg durch den Bau einer neuen Schule zu entlasten. Die Schule war für 18 Klassen eingerichtet und beherbergte 1958 schon 31 Klassen mit 800 Schülern, 553 Ahrensburger und 254 Auswärtige. Die Entlastungsschule sollte in einem Ort des Kreises -Großhansdorf oder Trittau waren vorgesehen- oder in Ahrensburg entstehen. Obwohl die Gemeinde Großhandorf nach anfänglichen Zögern sich positiv zur Aufnahme eines Gymnasiums geäußert hattte, schlug das Kultusministerium Ende 1959 Ahrensburg als Standort vor. Erst nachdem die Stadt 1961 den Bau eines zweiten Gymnasiums abgelehnt hatte, wurde Großhansdorf im Generalschulbauplan als Schulort ausgewiesen und die Gemeindevertretung musste sich mit der Planung und mit dem Bau eines Schulgebäudes befassen.

Februar 1964

Ausschreibung eines Bauwettbewerbes zur Erlangung von Vorentwürfen für den Bau eines 18klassigen Gymnasiums
Von vornherein war der Bau des Gebäudes in drei Abschnitten vorgesehen, wobei die Schule im ersten Bauabschnitt als Außenstelle der Stormarnschule Ahrensburg bezeichnet wurde. Für diesen Bauabschnitt hat die Stadt Ahrensburg auch einen Teil der Bau- und Inventarkosten getragen.

15. Juli 1964
Sitzung des Preisgerichts

Der erste Preis ging einstimmig an den Entwurf des Architekten Karl Horenburg aus Lübeck. In der Begründung heißt es u.a.: "Der Wettbewerbesentwurf zeichnet sich durch Einfachheit und Klarheit in der Gesamtkonzeption aus. An einem eingeschossigen Bauteil, in dem die Verwaltungsräume und Fachklassen liegen, fügen sich dreigeschossige Stammklassentrakte in wirkungsvollem Kontrast an. Der in der Mitte gelegene Hof, den der Verfasser mit Forum bezeichnet, wird von geräumigen Pausenhallen umschlossen, die eine vielseitige Nutzung für schulische Zwecke zulassen. Der Grundriss ist vom Schulbetrieb aus klar zu übersehen."

25. September 1964
Der Empfehlung des Preisgerichtes folgend wurde dem Architekten Horenburg der Auftrag zur weiteren Ausarbeitung der Pläne erteilt. Außerdem wurde ihm die künstlerische Oberleitung übertragen.

21. Juli 1965
Baubeginn

26. Januar 1966
Grundsteinlegung

 

Dezember 1966
Ende des ersten Bauabschnittes

Der erste Abschnitt enthielt in einem eingeschossigen Trakt 5 Verwaltungsräume, 3 Fachräume und einen Teil der Pausenhalle. Aufnahme des Unterrichts als Außenstelle der Stormarnschule Ahrenburg.

19. Juli 1967
Gründung des Schulverbandes Gymnasium Großhansdorf

August 1967

Ende des Bauabschnittes 2a

Es wurde der erst dreigeschossige Klassenturm mit 6 Klassenräumen erstellt. Die Schule wird selbstständig und trägt zunächst den Namen Gymnasium Großhasdorf.

Januar 1969
Ein zweiter Turm mit 6 Klassenräumen und die an die Pausenhalle angrenzenden Fachräume für Physik, Chemie, Biologie, Kunst, Musik, sowie die Hausmeisterwohnung wurden gebaut. Außerdem wurde die Pausenhalle fertiggestellt.

Mai 1969
Ende de Bauabschnittes 3

Er enthielt einen weiteren Turm mit 6 Klassenräumen. Damit war in etwa vierjähriger Bauzeit in mehreren Abschnitten die ursprüngliche Planung mit wenigen kaum ins Gewicht fallenden Änderungen realisiert worden. Die Baukosten betrugen mit der Erschließung des Grundstückes rd. 3,4 Mio DM, zu denen das Inventar für die Erstausstattung an Lehr- und Lernmitteln noch 620.000 DM hinzukamen. Der überwiegende Teil dieser Kosten wurde vom Land Schleswig- Holstein, dem Kreis Stormarn und dem Förderungsfonds für das Hamburger Randgebiet aufgebracht; außerdem trugen die Stadt Ahrensburg, die Gemeinde Großhansdorf und der Schulverband Gymnasium Großhansdorf zur Finanzierung bei.



Januar 1972
Ende des Bauabschnittes 4

Zum ersten Mal ging man von der Dreigeschossigkeit der Klassentürme ab und errichtete bei gleicher äußerer Fassade einen zweigeschossigen Bau, in dem 9 Klassenräume, 2 Gruppenräume, 1 Sprachlabor und 1 Raum für die Schulbücherei untergebracht wurden.

Dezember 1974

Ende des Bauabschnittes 5

Die Turnhalle mit einer Größe von 22x 45 m, die mit 3 Vorhängen in drei Einzelfelder geteilt werden kann, wurde fertiggestellt.


 
Februar 1975
Ende des Bauabschnittes 6

Für diesen Bauabschnitt standen vom Land nur Gelder aus einem Schulbau-Sonderprogramm mit standardisierten Fertigbauteilen zur Verfügung. Aus diesem Grund musste sich der Schulverband dazu entschließen, den 5. Klassentrakt nicht wie bisher in konventioneller Bauweise zu errichten. Es wurde in Kauf genommen, dass das aus Betonpfeilern mit eingesetzten blau eingefärbten Fertigteilen hergestellte dreigeschossige Gebäude in der Fassade und in der Proportion sich in keiner Weise in das archetektonische Gesamtbild der Anlage einpassen ließ. In diesem Turm befinden sich: 11 Fachräume, 1 Fotolabor und 7 Unterrichtsräume für die Oberstufe.

Die Gesamtbaukosten betrugen 8 250 000,- DM, für die Beschaffung des Inventars sind 1 035 000,- DM aufgewendet worden.

Doch unsere Schule verändert sich stets.

Im Jahre 2009 stockte die Schule im wahrsten Sinne des Wortes auf. Ein neuer Turm entstand über der ehemaligen Cafeteria und den Toiletten der Schule. In diesem Turm wurden Räume speziell für das Fach Physik technisch modern, mit sogenannten interaktiven Whiteboards eingerichtet.

Aber das sollte nicht die einzige Veränderung sein. Noch im selben Jahr begann man mit dem Bau einer Mensa für das Gymnasium und die anderen umliegenden Schulen. Diese feierte am 18. Dezember 2009 ihre Eröffnung und versorgt hungrige Schüler und Lehrer seit Januar 2010 mit einer großen Auswahl von Menüs in einer hellen und freundlichen Atmosphäre.