„Alle Jahre wieder...“

... lädt das Stormarner EvB zu seinem jährlichen Adventsbasar. In den Tagen vorher basteln die 5. Klassen emsig Kerzen und Karten, Engel, Armbänder und Gestecke mit Lehrer*innen und Eltern. Und backen die 6. Klassen fleißig Kuchen, um diese dann später zusammen mit Crêpes und Hot Dogs zu Heiß- und Kaltgetränken anzubieten.

„Ich bin sehr froh, dass wir, abgesehen von der Pause in den Hochzeiten von Corona, unsere adventliche Tradition jedes Jahr fortsetzen können!“, freute sich Orientierungsleiter Jörg Schraplau als er den Basar eröffnete. Nachdem der Orientierungsstufenchor mit hellen, glasklaren Stimmen unter den stolzen Blicken der Eltern gesungen hatte, konnte man sich in das Getümmel der Verkaufsstände werfen.

Hier wurde ein Weihnachtsgeschenk für die Omi gefunden, da kaufte sich jemand für sein eigenes Zimmer stimmungsvolle Deko. „Wenn man weiß, wofür das ist, bezahlt man richtig gerne“, sagte Fabian aus der 6b. Wofür der Erlös des Basars sein soll, das wissen alle EvBler. Das Geld geht wie schon seit Jahren nach Tansania, an die Nkoasenga Secondary School. Dort hat das EvB durch Spenden in den letzten Jahren zum Beispiel bereits dafür gesorgt, dass Fenster gegen den Wind in den Klassenräumen installiert werden konnten, dass Schulbücher gekauft wurden, dass es einige Wohnräume für die Schülerinnen mit weitem Schulweg gibt und dass Solarpanel auf den Dächern für Strom sorgen. „Wir haben hier ja alles, da ist es doch richtig, dass wir uns vom Erlös des Adventsbasars nicht noch was kaufen, sondern anderen helfen“, sagte eine Fünftklässlerin. In diesem Jahr kann sich die Partnerschule so wieder über 3000 Euro freuen und das Wohnheim für Jungen fertigstellen.

Afrika war auch am Verkaufsstand von Lehrerin Ilona Lowin-Jacobsen ganz nah. Sie bot handgeschnitzte Giraffen und Zebras an und Kittel aus dem typischen bunten Stoffen. Sie war bereits mehrfach in Tansania und konnte bei Fragen aktuell und lebendig berichten.

Am Stand daneben fand sich ein großer Flohmarkt – jeder sollte selber überlegen, was er für die jeweiligen Bücher, Spiele oder Deko-Artikel spenden wollte. „Da haben wir ein ganz tolles Buch für meine kleine Schwester gefunden“, freute sich Sechstklässler Lars. Die kleine Schwester musste noch nicht einmal von der Familie durch die engen Reihen getragen werden - für sie wurde eine Kinderbetreuung angeboten. Die stellvertretende Schulleiterin Renate Schoeneich überlegte, ob sie eine pinkfarbene Parkscheibe gebrauchen könne, passend zu Schal und Mütze.

Stimmungsvoll leuchteten die goldenen und roten Kugeln am Weihnachtsbaum im Forum, unter denen durchaus auch hart um Preise gehandelt wurde. „Kaufen Sie drei, dann geben wir es Ihnen billiger!“, hörte man von links. „Nehmen Sie doch auch noch diese Kerze, die passt super zum Gesteck!“, tönte es von rechts.

Aus der Mensa duftete es die ganze Zeit herrlich nach frischem Kaffee und Kuchen – und so zog es die vom Weihnachtsshoppen ermatteten Mütter, Väter, Onkel, Tanten, Omis, Opis und Geschwister ans Büfett. Über einem fluffigen Kuchenstück ließ es sich dann entspannt mit Lehrer*innen und anderen Eltern plaudern. Und am Ende spürte man es mit jeder Faser – die festliche Vorweihnachtsstimmung voller Wärme und Nächstenliebe war eingeläutet.

Text und Bilder: Heike Blenk

 

 

 

 


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