Der Besuch der Finnen begann am Montagabend, den 19.01.26. An diesem Abend holten wir die Finnen um 18 Uhr am Flughafen ab.
Am nächsten Tag, Dienstag, dem 20.01.26, verbrachten wir Zeit mit den Finnen in der Schule. Wir trafen uns morgens im Forum, hörten uns Vorträge über Umweltschutz an unserer Schule an und spielten Kennenlernspiele wie „Wer bin ich?“, welche die Schüler:innen des WPK-Europa für uns vorbereiten hatten. Das war sehr lustig, aber auch ein bisschen verwirrend, da wir die Finnen noch nicht gut kannten und sie uns ebenfalls nicht wirklich kannten.
Danach machten wir in kleinen Gruppen eine Schulrallye, bei der wir den Finnen unsere Schule zeigten. Vor der ersten Pause setzten wir uns alle zusammen in die Mensa unserer Schule, da wir früher fertig waren als geplant. Nach der Pause ging es spannend weiter, denn die Finnen wurden von ihrem jeweiligen Schüler mit in den normalen Unterricht genommen. Das bedeutete zum Beispiel bei mir, dass die Finnen mit in den Deutschunterricht mussten, was natürlich etwas schwierig war. Dennoch versuchten wir, den Finnen so gut wie möglich zu erklären, was wir machten, denn wir beschäftigten uns mit dem Thema, was wir später einmal werden möchten.
Nach diesem Eindruck in das deutsche Schulsystem und der darauffolgenden Pause verbrachten wir die letzte Doppelstunde damit, uns mit Musik bei Frau Koch zu beschäftigen, denn Musik verbindet auch verschiedene Länder. Wir spielten ein Musikspiel namens Hitster, bei dem es darum geht, ein Lied anhand eines kurzen Ausschnitts zeitlich einordnen zu können. Das hat sehr viel Spaß gemacht, und die Zeit ging schnell vorbei.
Am Ende des Schultages fuhren alle wieder nach Hause und verbrachten noch einen entspannten Nachmittag zusammen.
Am Mittwoch wurde es aufregend, denn wir fuhren alle zusammen nach Hamburg, wo wir uns den Elbtunnel ansahen sowie eine Bootsrundfahrt zum Elbstrand und zurück machten. Das alles hätte allerdings mehr Spaß gemacht, wenn es nicht so kalt gewesen wäre. Gegen zwölf Uhr machten wir eine Pause im Portugiesischen Viertel, wo wir uns in Gruppen aufteilten und uns aufgrund der Kälte und unseres Hungers in eine Bäckerei setzten, dort aßen und redeten.
Nach der Pause trafen wir uns alle im Michel, der Kirche, saßen dort in Stille und bewunderten das schöne Innere der Kirche. Es war sehr friedlich und eine schöne Abwechslung zu dem restlichen, gut durchgeplanten Tag. Am Ende besuchten wir noch die Elbphilharmonie, wo wir – wie bei den anderen Sehenswürdigkeiten – einen Vortrag über die Sehenswürdigkeit anhörten, der von jeweils zwei Gruppen unserer deutschen Schüler vorbereitet und gehalten wurde.
Nachdem wir oben auf der Elbphilharmonie waren, endete unser Schultag, und wir durften mit unseren AustauschschülerInnen in Gruppen von mindestens drei Personen selbstständig losgehen. Die meisten hatten allerdings dieselbe Idee, denn sie wollten ins Westfield, das große Shoppingcenter in Hamburg. Dort verbrachten wir einige Stunden mit Shoppen, Essen und Reden. Einige Austauschschüler meinten, dass sie das mit am besten fanden.
Doch der nächste Tag ging genauso spannend weiter, denn wir fuhren alle zusammen nach Lübeck. Dort besuchten wir nicht nur das Holstentor, sondern auch das Museum für Natur und Umwelt. Dort angekommen, machten wir eine geführte Tour auf Englisch und erfuhren viele spannende Dinge. Danach teilten wir uns wieder in kleine Gruppen auf und machten eine Rallye durch Lübeck. Da wir früher als der vorgegebenen Zeit fertig waren und Hunger hatten, aßen wir noch schnell etwas, bevor wir uns alle wieder trafen und zurückfuhren.
Später zu Hause verbrachte jeder mit seinem Austauschschüler noch einen lustigen und spaßigen Nachmittag.
Am Freitag sahen wir uns leider nur noch morgens kurz in der Schule, denn wir mussten uns verabschieden, da die Finnen wieder nach Hause mussten. Auf die Frage von Frau Digón, was sie außer ihrem Koffer aus Deutschland mitnehmen, antworteten einige finnische Schüler: „Das Beste aus Deutschland, den Döner“. Das zeigt den kulturellen Reichtum unseres Landes in seiner Vielfalt.
Alles in allem war es ein schöner, aufregender, aber auch anstrengender Besuch. Wir haben nicht nur viel gelernt, sondern auch neue Freunde gefunden.
Jetzt freuen wir uns schon darauf, bald unsere finnischen Freunde in Finnland zu besuchen! J
Text: Sophie Lichtenberger, 9d
Fotos: Alina Runge (9c) und Lehrkräfte des EvBs und Fi
























