Seit etwa einem Monat gehört Roland Hammermann zu unserem Schulteam. Nun durfte ich ein kleines Interview mit ihm über seine Arbeit, Ankunft und Zukunft halten.
Dass er einmal Hausmeister an einer Schule werden würde, war ursprünglich nicht geplant. Früher arbeitete Herr Hammermann als Maschinenschlosser in einer Druckerei. Als diese schließen musste, bewarb er sich auf die Stelle an unserer Schule. „Der Job klang interessant“, erzählt er.
Wer morgens früh in die Schule kommt, hat ihn vielleicht auch schon bei der Arbeit gesehen, denn noch bevor die ersten Schülerinnen und Schüler das Gebäude betreten, ist er bereits unterwegs. Er schließt die Schule auf, kontrolliert die Toiletten und kümmert sich um die Verbrauchsmaterialien. Danach wird die Post erledigt, bevor die anstehenden Aufträge des Tages auf ihn warten.
Besonders gefällt ihm die Vielseitigkeit seiner Arbeit. Kein Tag ist wie der andere, und genau das macht den Beruf für ihn so abwechslungsreich. Am liebsten arbeitet er draußen. Dort könne man nämlich am Ende des Tages direkt sehen, was man geschafft habe, erzählt er mir.
Seinen ersten Eindruck von unserer Schule beschreibt Herr Hammermann als „sehr lebhaft und interessant“. An die Lautstärke musste er sich zwar zunächst gewöhnen, gleichzeitig betont er aber, wie freundlich er aufgenommen wurde: „Alle sind unglaublich nett, noch niemand war unfreundlich.“
Für die kommenden Monate hat er sich vorgenommen, noch besser in den Schulalltag hineinzufinden, seinen Rhythmus zu entwickeln und die Menschen an unserer Schule noch besser kennenzulernen.
Auch aus seinem neuen Arbeitsalltag hat er bereits einige Erfahrungen gesammelt. Besonders häufig kaputt gehen seiner Beobachtung nach Lampen, Fenster, Türen und Türklinken. Und auf die Frage, ob er während der Arbeit lieber Kaffee oder Tee trinkt, kommt die Antwort ohne Zögern: „Kaffee, reichlich Kaffee!“
Zum Abschluss durfte natürlich eine ungewöhnliche Frage nicht fehlen: Welches Werkzeug würde er auf eine einsame Insel mitnehmen? Die schnelle Antwort: „Einen Spaten. Den kann man immer gebrauchen.“
Wir freuen uns, Herrn Hammermann an unserer Schule begrüßen zu dürfen und wünschen ihm weiterhin einen guten Start sowie viel Freude bei seiner Arbeit.
Text: Stine Barchanski (Presse AG)
Fotos: Heike Blenk

