»Der Mensch ist das Wesen, das die Fähigkeit hat, sich die Zukunft so detailliert vorzustellen, dass er sie erschaffen kann«, sagt Florence Gaub, Zukunftsforscherin. Ein Satz, der in Zeiten von Krisen und dem Gefühl der persönlichen Ohnmacht und Unzulänglichkeit nicht nur Mut macht, sondern wieder ins aktive Handeln führen kann.
Ein aktives, konstruktives Handeln durften wir in dem Workshop „Missionswerkstatt“ der Initiative 2030 erfahren, der Mitte November im Rahmen der Begabungsförderung stattfand.
Zu Gast waren bei uns Jonas Drechsel, Zukunftsforscher und u.a. Vorstandsmitglied der „Initiative Deutschland 2030“, sowie Alexandra Morgenroth, Projekt-Managerin des Cross-Cluster-Space Hamburg im Bereich Weiterbildung und Vernetzung, Forschende an der Helmut-Schmidt-Universität und u.a. ebenfalls tätig für die „Initiative Deutschland 2030“.
In ihrem Workshop der „Missionswerkstatt“ hatten wir mit ihnen Vorbilder zu Gast, die Zukunftsgestaltung in die Hand nehmen und gestalterisch vorauswirken. Und gleichzeitig wurden wir selber aktiv und fanden Bereiche, in denen wir zu Zukunftsgestaltenden werden wollen und können.
In intensiven Phasen des Austausches begaben wir uns auf die „Schatzsuche“ nach unserer Vision: Was möchte ich konkret in Zukunft erleben? Was ist mein Thema? Was berührt mich?
Als wir unsere Visionen gefunden hatten, haben wir unsere Mission – den Weg zu unserem Ziel – überlegt und festgehalten: Was brauche ich, um an mein Ziel zu kommen? Wie gehe ich konkret vor? Wir haben erste Schritte notiert und können uns nun auf den Weg zu unseren Missionen machen.
Es fühlt sich sehr gut an, gemeinsam Möglichkeitsräume zu eröffnen, Zukünfte zu denken und ins konkrete Handeln zu kommen.
Wir danken den Leitenden des Workshops für diese wertvollen Erfahrungen und den professionell angeleiteten gestalterischen Blick in die Zukunft.
Und wir danken der Bürgerstiftung Großhansdorf für die finanzielle Unterstützung durch die Übernahme der Kosten.
Text und Bilder: Birthe Höckendorff, Gina-Jo Rehbein











