Alle Jahre wieder stellt sich diese Frage allen Viertklässlereltern. Um die fundiert zu klären, bieten die weiterführenden Schulen Infotage an. Am Valentinstag 2026 fand der am Stormarner EvB statt.
Die stellvertretende Schulleiterin Renate Schoeneich begrüßte mit anderen Schulleitungsmitgliedern alle großen und kleinen Gäste am Eingang. Flyer zur Orientierung wurden überreicht. Nach einer Begrüßung durch die EvB-Bläser, die selber noch nicht allzu lange Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sind und sich noch gut an diese Fragestellung erinnern, versammelte sich das Kollegium auf der Bühne. Die Viertklässler und ihre Eltern konnten einen ersten Blick auf den Orientierungsstufenleiter Jörg Schraplau und die potentiellen neuen Klassenlehrkräfte werfen.
Und dann auch auf einige Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, die sie als Lotsen in Kleingruppen durch die Schule und zu verschiedenen Schnupperstunden führen würden. Emmas Gruppe beispielsweise bekam einen Einblick in Unterricht in Chemie, Bio, Musik und Spanisch. Beispielsweise zeigten zwei Chemielehrer, wie man Flüssigkeiten zusammenfügt und wie aus einer Spülmittellösung Flammen aufsteigen können. Einige der jungen Besucher waren Feuer und Flamme und machten sofort begeistert mit. Andere bemalten im großen Kunstraum hochkonzentriert Tüten im Stil von Saul Steinberg. Auf der Bühne des Forums konnte man bei leiser Musik Theaterübungen mitmachen. Wieder andere probierten das Inlineskaten in der großen dreigeteilten Sporthalle.
Währenddessen hatten die Eltern die Möglichkeit, ihre Kleinsten in der Kinderbetreuung abzugeben und den Lehrern auf eine Schulführung folgen. Treppauf und treppab ging es durch die verschiedenen Türme des Gymnasiums. Biosammlung, Bioräume, Physiktrakt, Klassenräume. Überall konnte man hineinschauen. Für jede Frage war Raum.
In der Pausenhalle standen Infostände zu den verschiedenen Fächern: Englisch, Deutsch, Religion, Philosophie, Spanisch, Musik, Französisch... Aber auch zur Begabtenförderung oder zur Aktiven Pause. Überall standen ältere Schülerinnen und Schüler oder Lehrerinnen und Lehrer, um auf Fragen zu antworten. Wer am Stand des Schulsanitätsdienstes stehenblieb, bekam gleich den großen Erste Hilfe-Koffer gezeigt. Man konnte sich über die EvB-Erfolge im Bereich Tischtennis, Fußball oder Gerätturnen informieren. Und über die jährliche Skireise.
Die Umwelt AG zeigte das Baltic Sea Project, den Umwelttag und die Wasserspender - und informierte darüber, dass das EvB nicht nur das Zertifikat Europaschule, sondern auch das Zertifikat Zukunftsschule tragen darf. Die Partnerschule in Tansania wurde vorgestellt und der Schulelternbeirat informierte über die Elternarbeit und den Brötchenverkauf in den Pausen.
Auch die beiden Schulsekretärinnen konnte man ansprechen – hier erhielt man auch weiteres Infomaterial oder gleich ein Anmeldeformular. „Welches soll es denn sein? Das für eine „normale“ Klasse, das für die Bläserklasse oder das für die Klasse ohne Smartphone?“ Denn das ist neu am EvB: Ab dem kommenden Schuljahr soll es auf Elterninitiative hin eine Klasse geben, in der bis zum Ende der Orientierungsstufe gänzlich aufs Smartphone verzichtet wird.
Am Ende des Tages sagte eine Mutter: „Das waren so viele tolle Informationen. Das müssen wir jetzt erst mal sackenlassen.“ Andere waren da schneller und füllten ihre Anmeldung gleich vor Ort aus.
Text und Bilder: Heike Blenk



































